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Led Zeppelin (Robert Plant voc, Jimmy Page gui, John Paul Jones bas & John Henry Bonham dru) |
08.01.2010 |
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Led |

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Die Geschichte einer Super-Band (diese Seite) |
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Hier ein Versuch, möglichst objektiv, diese (fast) einzigartige Band zu beschreiben.
Led Zeppelin sind eine aus den späten 60er und 70er Jahren bekannte britische Rockband, deren Einflüsse im Blues, Rock'n'Roll und Folk zu finden sind. Erfolgreich sind u. a. Songs wie "Whole Lotta Love", "Kashmir" oder "Stairway To Heaven". Die Band wurde eigentlich 1968 von Jimmy Page unter dem Namen "The New Yardbirds" gegründet. Nach den ersten Auftritten dann jedoch in Led Zeppelin geändert, nachdem Keith Moon, der Drummer von The Who meinte, die Band würde keinen Erfolg haben. Dennoch wurde aus Led Zeppelin eine der musikalisch einflussreichsten und populärsten Bands der 70er Jahre. Zur Legende trug zuletzt ihre Rockballade Stairway to Heaven bei. Es wird gemunkelt, Jimmy Page habe in diesem Song eine satanistische Botschaft in einem der Verse eingebaut, die beim Rückwartsabspielen offenbart wird. Kurz nach Ihrer ersten Tour wurde das erste bahnbrechende Album der Band veröffentlicht. Die Kombination aus Blues- und Rockeinflüssen mit verzerrten Verstärkern machte es zu einem Dreh- und Angelpunkt in der Entwicklung des Hardrock und des Heavy Metal und startete die erfolgreiche Bandkarriere - speziell in den USA, wo sie fortan unermüdlich tourten. Zu erwähnen ist auch "Dazed And Confused" in dem Jimmy Page mit einem Geigenbogen auf seiner Gitarre spielt. Das zweite Album (Led Zeppelin II), folgte dem gleichen Stil und beinhaltet den bekannten Riff von Whole Lotta Love, das den Sound der Band, angetrieben von der Rhythmusabteilung von John Bonham und John Paul Jones, definierte. Jimmy Page und Robert Plant waren Bluesfans; einer von Led Zeppelins Hits, jenes Whole Lotta Love, (im Original: I need your love) sowie You Shook Me, stammen ursprünglich aus der Feder von Willie Dixon. Stellenweise konnten Led Zeppelin's Auftritte drei (!!) und mehr Stunden dauern - stellt Euch nur mal derartige Exzesse bei Eminem oder Britney Spears vor. Für die Aufnahmen zu ihrem dritten Album (sinnigerweise Led Zeppelin III), zog sich die Band nach Bron-Yr-Aur zurück, einem abgelegenem Landhaus in Wales ohne Stromversorgung. Dies resultierte in einem eher akustischen Sound (und einem Song, Bron-Yr-Aur Stomp - auf dem Cover fälschlicherweise Bron-Y-Aur Stomp geschrieben) der stark durch keltische Musik und Folkmusik beeinflusst war und eine neue, unbekannte Seite von Jimmy Page's großem Talent enthüllte. 1974 gründete Led Zeppelin ein eigenes Label: Swan Song unter dem Bands wie Bad Company, Pretty Things, Maggie Bell, Detective, Dave Edmunds, Midnight Flyer, Sad Café und Wildlife Platten veröffentlichten. Ihr erstes Doppelalbum, (Physical Graffiti) nahmen die vier im Jahre 1975 für Swan Song auf. Das Album beinhaltete neben neuen auch alte Songs die aus den Sessions für die letzten drei Alben übrig geblieben waren. Die Band zeigte erneut eine große musikalische Bandbreite mit Songs wie dem melodischen "Ten Years Gone", dem akustischen "Black Country Woman", einem dynamischen "Trampled Underfoot" und dem bekannten, äußerst orientalisch anmutenden Titel "Kashmir". Im Jahre 1976 ging die Band nicht auf Tour, und begann mit den Filmaufnahmen für den bevorstehenden Konzertfilm. Während dieser kreativen Pause zog sich Robert Plant einen Knöchelbruch bei einem Autounfall zu. Die Band ging erneut ins Studio, da durch diesen Unfall eine weitere Tour unmöglich geworden war. Bei den Aufnahmen zu ihrem sechsten Studioalbum "Presence" saß Robert Plant dann notgedrungen auf einem Hocker. Obwohl das Album ein Verkaufserfolg (mit Platinauszeichnung) war, wurde es von vielen Kritikern als ein eher schwaches Werk betrachtet. Die durchdachten Arrangements der vorherigen Alben wurden durch spontane Jams wie etwa "Nobody's Fault But Mine" oder dem überlangen "Achilles Last Stand" ersetzt. Im Spätherbst 1976 wurden dann endlich der Konzertfilm "The Song Remains The Same" und der begleitende Soundtrack veröffentlicht. Obwohl das Konzert von 1973 war, blieb dieser Film für mehr als 20 Jahre das einzige Dokument der Live-Auftritte von Led Zeppelin. Eine umfangreiche US-Tour folgte 1977, die nach 5 ausverkauften Auftritten in Städten wie Chicago, Los Angeles und New York abgebrochen werden musste, da Robert Plants Sohn an einer Mageninfektion gestorben war. 1978 nahmen Led Zeppelin nur wenige Songs auf und waren auch live nur selten zu hören. Die deprimierte Stimmung vertiefte sich, als auch ein Freund der Band, der Drummer Keith Moon von der Band The Who starb. Nach dem tragischen Tod ihres Schlagzeugers John "Bonzo" Bonham (am 25. 09.1980), der an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums starb, beschlossen die übrigen Bandmitglieder, die Gruppe aufzulösen. 1985 trat die Band ein letztes Mal mit dem Sohn John Bonhams, Jason Bonham am Schlagzeug bei Live Aid, einem gigantischen Benefizfestival, auf. Alle Versuche renommierter Labels, Led Zeppelin wieder auferstehen zu lassen, misslangen (leider ??). Und so müssen Fanatiker wie ich, sich mit den rar gestreuten "Konserven" (natürlich auch Bootlegs), zufrieden geben. Am 26. Januar 1996 erhielt die Gruppe in den USA ihre 16. Platinplatte für "LED ZEPPELIN IV". Damit waren sie in der Liste der bestverkauften Langspielplatten aller Zeit in den USA auf Platz 4. 1995 wurden Led Zeppelin in die Rock'n' Roll Hall of Fame aufgenommen. Ende 1997 wurde bekannt, daß die Gruppe alleine in den USA mehr als 68 Millionen Alben verkaufte und in der ewigen US-Bestenliste Platz zwei belegt. = * = * = Polarpreis 2006 (~ Musik Nobelpreis) für Jones, Page & Plant Die vom ehemaligen, mittlerweile verstorbenen, Abba-Manager Stig Anderson im Jahre1989 gestiftete Ehrung war eigentlich als 'echter' Nobelpreis an herausragende Musiker gedacht. Die Nobelstiftung wies jedoch Andersons Antrag zurück - woraufhin dieser sich den Begriff/Namen «Polarpreis» erdachte. Die schwedische Musikakademie entscheidet nach denselben Prinzipien, wie dies auch bei den Nobelpreisen geschieht. Die Auszeichnung wurde von König Carl Gustav XVI. am 22.Mai vergeben - übrigens zum ersten Mal an eine Band; bislang war dies nur einzelnen Musikern vorbehalten. |
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